

Wir sind auf den Inseln des persischen Golfs, unterwegs an von der UNESCO geschützten Stätten, besuchen, auf der Suche nach der Spiritualität des Landes, auch Heiler und heilige Tempekbezirke, Moscheen und Märkte, wir übernachten im Zeltlager der nomadisierenden Hirten und lassen uns in schattigen Gärten von Hafiz' Worten verzaubern. Nachhause zurückgekehrt freuen wir uns über Marjane Satrapis preisgekrönten Comic-Film "Persepolis".
21 Tage (3 Tage Inseln im Persischen Golf, 3 Tage Shiraz, 4 Tage Besuch von Wüstenstätten, inkl. Übernachtungen bei Nomaden und in Karawansereien, 4 Tage in Isfahan, 4 Reisetage mit dem Besuch von 4000 Jahre alten aus Stapflehm geschaffenen Städten und Begegnung mit Stammesältesten, 2 Tage Teheran)
Als Datum für Gruppen (und die Pionierreise) vorgesehen:
26.4.-16.5.2009,
27.9.-17.10.2009.
Und zu jedem gewünschten Datum als Privatreise.
Fr. 6900 bei 3-5 TeilnehmerInnen,
Fr. 7600 als Privatreise
Frühling im Iran. Als ich bei der Ankunft in Teheran meine schwarze Vermummung hervorkrame, ernte ich ein gewinnendes Lächeln. Meint meine Sitznachbarin: "Ein Seidentuch locker auf den Hinterkopf gelegt, genügt heute." Auch die persische Kultur ist wie eine archäologische Ausgrabungsstätte. Unter den Schichten der arabischen Eroberung blitzen dreitausendjährige zoroastrische Feuertempel hervor und in den Stammesverbänden der Nomaden begegnet der Gast den indogermanischen Wurzeln des Landes (Eran = altpersich für Ariya = arisch): aus den sonnengegerbten Gesichtern der Wüstenbewohner leuchten blaue Augen unter blonden Lockenköpfen.
Persien schätzt seine Dichter höher als seine Politiker. So liegt immer ein Hauch Poesie über den Aquarell-Bildern der Landschaften, den kunstvoll angelegten Gärten, der Märchen-Architektur und den filigranen Brückenbauten. Und Persepolis will uns als eine erste UNO erscheinen: Menschen aller Rassen, in Basreliefen verewigt, reichen sich hier die Hand eine seit vorchristlicher Zeit geübte Gastfreundschaft.
Auf der ganzen Linie ein Gentleman ist Ali, der die Archipel-Gäste immer wieder durch sein profundes Wissen über sein Land in Erstaunen setzt. Er vermittelt nicht nur Jahreszahlen, sondern macht auf sympatische Weise Zusammenhänge transparent, ja - kann auf ganz individuelle Themen und Interessen eingehen. So etwa wird er Archipel-ReiseteilnehmerInnen mit einem bemühmten Heiler seiner Stadt bekannt machen.