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Besonderes

- Auf der Fahrt mit der Fähre durch die Inner Passage erleben Sie die atemberaubende Landschaft der zerklüfteten Inselwelt vor der westkanadischen Küste.
- Sie werden zu Gast sein bei Elders auf Alert Bay und bei der Familie der Schamanin der Haida auf Haida Gwaii, wie die Queen Charlotte-Islands ursprünglich genannt wurden.
- Per Schiff und Kanu entdecken Sie die verlassenen Haida-Siedlungen im Nationalpark mit ihren moosüberwachsenen Totelpfählen, die die UNESCO als Weltkulturgut schätzt

Route

22 Tage (2 Tage Vancouver und Umgebung, 4 Tage beim Stamm der Kwakwaka, 5 Tage Fahrt durch den Archipel, 8 Tage beim Stamm der Haida)

Daten

Hier sind vorgeschlagene Gruppenreisen problematisch, hingegen organisieren wir gerne Ihre Privatreise zum von Ihnen bestimmten Datum.

Preise

Fr. 10.200 für Ihre Privatreise,
Fr. 8300 sollten sich 3-5 TeilnehmerInnen finden


Die Indianerstämme an der Grenze zu Alaska

Haida: Von Raben, Adlern und Donnervögeln

Viele Indianer-Stämme erlitten das folgende Schicksal: gefüttert mit den Reichtümern des Westens siechten sie lange dahin, bis sich heute ihre Elders wieder - das Bewusstsein des 21. Jahrhunderts kommt dieser Entwicklung entgegen - ihrer Wurzeln erinnern. An den Stämmen der Kwakwaka und der Haida, die an der zerklüfteten Küste im äussersten Nordwesten Kanadas siedeln, ist diese Entwicklung vorbeigegangen. Ihnen kam ihre Abgeschiedenheit entgegen: für Wirtschaftstreibende waren diese einsamen Inseln am Ende der Welt wohl zu wenig ergiebig.

So haben sich die Kwakwaka und Haida neben den handwerklichen Fertigkeiten, für die sie bekannt sind - Totems, Kanus, Masken - auch ihre spirituellen Traditionen erhalten können. Die Gesellschaft baut noch immer auf matriachale Strukturen, achtet den höher, der Geschenke weggibt, als den, der sie hortet. Familien-Lieder und Legenden werden von den Grosseltern an die Enkelkinder weitergegeben, die im Haus der Elders leben, etwa die Geschichte vom Raben, der die Menschheit austrickste oder vom Adler und Sonnervogel, weiteren Totemtiere, auf die Stammesmitglieder ihre Herkunft zurückführen.

Wie es dazu kommt, dass sie so viele Künstler hervorgebracht haben? "Die Natur verwöhnt uns", meint einer der Elders. "Hast Du gesehen, mit wieviel Fisch der Kutter heute beladen war? Der Fisch fliegt uns wie den Bären ins Maul. Wo die anderen sich um ihr täglich Brot mühen, füllt uns der Grosse Geist die Vorratskammern mit Lachs... und schenkt uns so Zeit für Kunst, die unsere begabten Totem-Schnitzer, Maler, Weber, Flöten- und Trommelbauer zum Ausdruck bringen."

Und gleich auch die Frage: Wo sonst in der Welt trifft man auf ein indigenes Volk mit solch hohem Bewusstsein? Dieses Wohl-Sein bildet schliesslich die Grundstimmung auf unserer Reise durch die archaische Welt der Haida.

Reiseleitung

Reiseleitung

Doris stammt aus Aarau, hat aber mehr als die Hälfte ihres Lebens in fremden Ländern zugebracht. Ihre neue Heimat ist eine der kleinen Inseln zwischen dem kanadischen Festland und Vancouver Island. «Ja», meinte sie bei ihrem letzten Besuch in der Schweiz, «die Haida- Indianer – dahin führe ich Euch gern». Sagt's und organisierte die «archipeL»-Reise

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