

- Wer wirklich "einsteigen" möchte in die Thematik des Schamanismus kann auf dieser Reise tiefe Kenntnis erlangen. Dazu kommt, dass "archipel"-Gäste im Haus der Schamanen wohnen und eingeladen sind, mit ihnen den Alltag zu teilen.
- Sie sind im Tiefland bzw. in den Bergen unterwegs - ein Vergleich der Techniken der unterschiedlichen SchamanInnen bietet sich an.
- Nicht nur begehen die ReiseteilnehmerInnen dieser Reise die täglichen kleinen oder grossen Zeremonien, zu denen zum Vollmond dann mehrere SchamanInnen zusammenkommen sie haben auch die Möglichkeit, mit einfachen Leuten aus dem Dorf ihre Puja (Gebet) mit zu feiern und auf diese Weise Einblick in die gelebte Spiritualität der Bevölkerung zu erhalten.
17 Tage (3 Tage Kathmandu und die Königsstädte/2 Tage Klosteraufenthalt/8 Tage Leben mit Schamanen/2 Tage Besuch von Kraftplätzen)
Privatreisen können rund um jeden Vollmond durchgeführt werden, wichtige Vollmondfeiern sind:
9.5.-25.5.2009 Baisake Purne
10.10.-26.10.2009 Dashain-Fest Chandaki Purne
5.12.-21.12.2009 Manshirne Purne
6.3.-22.3.2010 Holi Purnima Fest der Farben
Fr. 6280 bei 3-5 TeilnehmerInnen,
Fr. 6930 als Privatreise
Während Jahrtausenden sind die steilen Abhänge des Himalaya von verschiedenen etnischen Bevölkerungsgruppen bewohnt, die in kultureller Harmonie miteinander leben. Unter ihnen, unabhängig von Religion, Hautfarbe oder Kaste, ist der Schamanismus die seit jeher gelebte Praxis. Dieses archaische Wissen ist heute noch tief verwurzelt und wird von Generation zu Generation mündlich überliefert.
Eine der erstaunlichsten Techniken ist die Kunst der Weissagung. In der Tradition der Rai-Schamanen geschieht dies z. Bsp. über das Reiswerfen. Die auf der Trommel verbliebenen Reiskörner geben dem Schamanen Antwort auf die gestellte Frage und lassen ihn das Jokhana aussprechen.
Es dämmert bereits, wenn der Schamane das tägliche Sir Urtane die Anrufung des Meisters, mit der jedes Ritual beginnt anstimmt. Im offenen Raum unter des auf Stelzen gebauten Hauses hat sich die Dorfgemeinschaft versammelt.
Jeweils zum Vollmond sind mehrere Schamanen da, sind Menschen von weither angereist - eben auch aus Europa.
"Bring Deine Freunde mit", trug mir der Schamane Dschibi vor einem guten Dutzend Jahren auf, "wir wollen unser Wissen mit Euch teilen".
Und so werden die ReiselteilnehmerInnen neben anderem erfahren dürfen, dass es in diesen Gesellschaften "den Fremden" nicht gibt. Alles (und alle) sind miteinander verbunden in der Begrüssungsformel "Namaste", die wörtlich übersetzt heisst: das Göttliche in mir grüsst das Göttliche in dir.
Seit vielen Jahren engagiert sich Archipel - respektvoll reisen für das Schamanentum in Nepal. Die Hüter dieses archaischen Wissens, die mächtigen Schamaninnen und Schamanen der verschiedenen Volksstämme sind zu engen Vertrauten geworden, was den Archipel-Gästen zu Gute kommt: wie alte Freunde werden sie zu den im Jahreszyklus gefeierten Ritualen willkommen geheissen.
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